Nachrichten

Schulungsveranstaltung

In diesem Jahr findet erstmals eine Schulungsveranstaltung für alle Mitglieder der FBG-Much statt. Unter dem Motto „Holzaushaltung“ werden folgende Themen besprochen:
-Holzernte
-Holzvermessen
-Durchforstungsmaßnahmen
-Waldbau, und vieles mehr.
Mit der Schulung soll ein breites Spektrum an Wissen und Kenntnissen über den Wald und dessen Bewirtschaftung vermittelt werden. Als Schulungsleiter konnten wir Herrn Forstassessor Andreas Lill gewinnen. Herr Lill ist Holzvermarkter bei der WaldHolz Sauerland, Betreuer eines größeren Privatwaldes und Firmengründer des Forstplanungsbüros „LUPUS-Forst“.
Das Forstplanungsbüro hat sich zur Aufgabe gemacht:
-Erstellen von Forstbetriebswerken
-Erstellen von Gutachten zur Verkehrsicherungspflicht
-Verkehrswertermittlung von Waldgrundstücken
- Einzelbaumbewertung.
Veranstaltungsort und -termin ist unter Termine zu erfahren.

Durchforstungsmaßnahme

Die FBG-Much plant eine Durchforstungsmaßnahme in der Gemarkung Much Flur 3 – 6 – 18 und 21 (Witzenhardt - Germanakapelle- Rossbruch). Wir bitten alle Waldbesitzer, die sich mit ihrer Waldparzelle daran beteiligen möchten, sich bei unserer Geschäftstelle bzw. beim Vorsitzenden zu melden. Desweiteren sind Arbeiten in der Gemarkung Bennrath Flur 12 und 13 (Kranüchel – Todtenmann) vorgesehen.


Neuer Forstbeamter für Much

Der Forstbeamte Thomas Mylenbusch ist nicht mehr für unsere Gemeinde und für die FBG-Much zuständig. Die FBG Much wird ab 01.08.2010 durch einen neuen Förster betreut.
Herr Forstwirtschaftsmeister Michael Fobbe (seit mehr als 10 Jahren verantwortlicher Revierleiter "Wiehltalsperre") wird bis auf weiteres die forstfachliche Betreuung mit übernehmen.
Terminabsprachen unserer Mitglieder, Beratungen und sonstige Fragen werden vorerst über unsere Geschäftsstelle (Tel. 02245/619722) oder über unseren Vorsitzenden (Tel. 02245/1247) koordiniert und abgewickelt.
Änderung in der Privatwaldbetreuung im RFA Rhein-Sieg-Erft.
Herr Thomas Artmann, bisheriger Betreuer für den Privatwald im RFA Rhein Sieg Erft, scheidet am 30.10.2010 aus dem Dienst aus und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Neuer Dezernent wird Herr OFR Dirk Kreienmeier; er war bisher für den Staatswald zuständig. Herr Kreienmeier wird nach der Übergabe und der Einweisung die Dienstgeschäfte am 1. November 2010 übernehmen.


Neue Satzung – Neuer Vorstand – Eigenvermarktung des Holzes

Die Mitglieder der FBG-Much beschlossen auf ihrer Jahreshauptver-sammlung eine neue Satzung, die es ermöglicht, dass ihr Holz eigenständig vermarktet werden kann.
Mit dieser Vermarktungsart kommt die FBG-Much der Landesregierung entgegen, die in Anbetracht der finanziellen Lage des Landes den Holzverkauf langfristig vom "Landesbetrieb Wald und Holz" trennen möchte. Nach über einem Jahr Probe wurden nun unter Mitwirkung des Ministeriums (MUELV) die Weichen hierzu gestellt.
Weiterhin ist eine kooperative Selbstvermarktung mit anderen FBG’n aus der Region geplant, wozu die Vorbereitungen fast abgeschlossen sind. Durch diesen Zusammenschluss können die steigenden Kosten, die bei einer weitern Vermarktung über den Landesbetriebs aufkommen, zum Vorteil für den Waldbesitzer abgefangen werden.
Die Satzungsänderung verlangte auch eine Änderung in der Zusammenstellung des Vorstandes. Um schneller und effektiver handeln zu können, wurde er von 12 Mitgliedern auf 5 Mitglieder reduziert.

Die Neuwahl ergab folgende Zusammensetzung:

VorsitzenderWerner Schönenbrücher, Sommerhausen
Stellv. VorsitzenderHelmut Müller, Marienfeld
GeschäftsführerPaul Ernst Ludwig, Oberdorf
Stellv. GeschäftsführerMario Trömpert, Heinenbusch
Beisitzer Franz Kleff, Much

Als sachkundige Mitglieder stehen dem Vorstand zur Seite:

Georg Heidgen, Henningen
Michael Herkenrath, Niederdreisbach
Richard Kleu, Loßkittel
Werner Ortsiefer, Tüschenbonnen
Rainer Sommerhäuser, Markelsbach
Johannes Thelen, Marienfeld
Karl Thelen Oberdreisbach
Herbert Josef Tiedje, Herfterath

Als Kassenprüfer wurden gewählt:

Mathias Hautkappe, Kreuzkapelle
Helmut Hülck, Much
Herrmann Josef Büth, Oberdorf

Folgende Veranstaltungen sind für 2010 geplant:

- Tageslehrfahrt ins Sauerland
- Motorsägenlehrgang W1
- Holzseminar
- Besuch beim Landes-Versuchsforstamt in Arnsberg
- Infoveranstaltung mit unserem Förster

Ansprechpartner für den Holzverkauf ist unsere Geschäftsstelle,
Tel. 02245/619722.
Für die forstliche Beratung steht Ihnen wie bisher unser Förster, Herr Mylenbusch zur Verfügung, Tel. 0171/5871268.


Jahreshauptversammlung

Zu der am Freitag, 26. März 2010 um 19.00 Uhr im Bürgerhaus in Much-Wellerscheid stattfindenden Jahreshauptversammlung lade ich Sie hiermit herzlich ein.
Tagesordnung:
1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
2. Jahresrückblick / Geschäftsbericht
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Umstrukturierung Landesbetrieb Wald und Holz
5. Selbständige Vermarktung der FBG MUCH – Erfahrungen
6. Anpassung der Satzung an veränderte Gesetze und Bestimmungen
 a. Vorstellung von Änderungen zum Entwurf 01. Oktober 2009
  b. Beratung und Diskussion der Änderungen
  c. Abstimmung
7. Neuwahl des Vorstandes gem. Satzung
8. Verschiedenes

Hinweis: Der Entwurf der Satzung, sowie die Geschäftsordnung ist bestimmungsgemäß den Mitgliedern rechtzeitig zur Kenntnis gebracht worden und hängt zugleich in der Infotafel des Rathauses in Much aus.

Änderungswünsche oder Ergänzungen sind bis 28. Februar 2010 schriftlich an die Geschäftsstelle der FBG MUCH unter nachfolgende Adresse zu richten:
FBG MUCH
Oberdorf 86
53804 Much
E-Mail: FBG.Much@t-online.de
Der vorliegende Satzungsentwurf wurde durch die zuständige Behörde (Landesbetrieb Wald und Holz) vorgeprüft und die Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Bundeswaldgesetzes bestätigt.


Frühjahrspflanzung

Unser Revierförster, Herr Mylenbusch, ist bis auf weiteres nicht zu erreichen! Benötigte Forstpflanzen für die Frühjahrspflanzung können ab sofort bei der Geschäftsstelle bis 12. Februar 2010 bestellt werden. Die Bestellung und evtl. Fragen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle.
Tel.: 02245/619722


Neue Dienstkleidung für Forstbeamte:

Fernseh-Förster Hardy Krüger junior hat sie schon: Moderne lässige Klamotten für die Arbeit im Wald. Jetzt «rüsten» die rund 600 amtlichen Förster in Nordrhein-Westfalen nach. NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) stellte am Dienstag in Düsseldorf die neue moderne Dienstkleidung vor.
Nach über 70 Jahren habe die noch zu Zeiten des Nationalsozialismus eingeführte, sehr amtlich aussehende Montur ausgedient, unterstrich er. Die neue, an amerikanische Ranger erinnernde Dienst-Garderobe sei keine Uniform mehr, sondern moderne Funktionskleidung.
Alle Hierarchie-Abzeichen über Dienst- und Beamtenrang fallen weg. Dies entspreche der neuen Philosophie einer modernen bürgernahen Forstverwaltung, so Uhlenberg. Die Trends: Bequeme Cargohosen und wasserdichte, atmungsaktive Vliesjacken statt schwerer Uniform mit steifen Schulterklappen, altmodischem Reverskragen und üppigen Rang-Dekorationen auf der Brust.
«Das entspricht dem Abbau von Führungshierarchien», freut sich der Chef des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, Frank-Dietmar Richter. Er koordiniert die Arbeit der Förster in den 300 Revieren des Landes. «Vor zehn bis 20 Jahren hätte er hier voller Lametta gestanden», witzelte Uhlenberg über seinen höchsten Forstbeamten. Der ist vor allem erleichtert, dass seine Leute endlich die zu NS-Zeiten entworfene Uniform an den Nagel hängen können. «Ich bin froh, dass wir uns davon abwenden können.»
Doch nicht alles ändert sich. Anders als die Polizei, die komplett von Grün auf Blau umgestellt hat, verabschieden sich die Förster nicht ganz von ihrer traditionellen Farbe. Allerdings pirschen sie künftig nicht mehr in Waldgrün, sondern in der gedeckteren Nuance «Nachtfichte» kombiniert mit Blau-Schwarz durch den Forst.
Zehn Bundesländer haben ihre Förster bereits vor NRW modisch runderneuert. Uhlenberg hofft, dass auch die kommunalen und privaten Forstverwaltungen die neue Kollektion übernehmen werden. Dabei leisten sich die Länder nur kleine Eigenheiten: Während das schwarz- gelb regierte NRW durchaus einen roten Deko-Bruststreifen auf der Jacke toleriert, ist dieser Schmuck in Bayern natürlich weiß-blau.
Vor allem die 50 Försterinnen des Landesbetriebs dürften froh sein, die steifen dunkelgrünen Krawatten und die an Jäger aus Grimms Märchen erinnernden Hüte ablegen zu dürfen. Die schicken neuen Hüte aus Kaninchenfilz umweht ein Hauch von Abenteuer und Safari. Geblieben sind lediglich die Landeswappen an Jacken und Kopfbedeckung. Die hoheitlichen Abzeichen des Landes müssen auch fachgerecht entsorgt werden, bevor die alten Uniformen in der Altkleidersammlung landen. «Ich werde meine Uniform aber aufheben, denn ich war ganz stolz als ich sie vor sieben Jahren erstmals anlegen durfte», erzählte der Revierleiter im Bergischen Land, Burkhard Bunse (32) aus Rösrath.
Die Erstausstattung für alle Förster des Landes kostet 475 000 Euro. Davon zahlen sie in den nächsten Jahren aus eigener Tasche die Hälfte ab. Heinz-Peter Hochhäuser, Chef im Forstamt Münsterland, fällt der Abschied von seiner Gardeuniform leicht. «Zwar war man immer gut angezogen, aber die Jacke musste immer geschlossen getragen werden und war im Sommer zu warm und im Winter zu kalt.»
Deswegen trugen die meisten in den vergangenen Jahren Privatkleidung im Wald. Eingeweihten verrieten der Silberstreifen und die Eichel an einer Schulterklappe bisher aber immerhin den höheren Rang des Gegenübers und dessen Tätigkeit im Innendienst. Das spiele im Umgang mit dem Bürger aber gar keine Rolle, betonte Richter.
Uhlenberg sieht seine Förster als «Mittler zwischen Wald und Mensch». In ihrer sympathischen neuen Kleidung seien sie auch Werbeträger.

Aus Aachener Nachrichten online.de: www.an-online.de


Der Anbau von Weihnachtsbäumen:

Die Sorge, der Kauf eines Weihnachtsbaums könne dem deutschen Wald schaden, ist unbegründet. Die Waldfläche in Deutschland, und auch in Nordrhein-Westfalen, hat seit den 60er Jahren kontinuierlich zugenommen – trotz großer Sturmereignisse. Außerdem – und dies ist auch gesetzlich so geregelt - wird nur so viel Holz geerntet, wie auch langfristig nachwächst. Nach diesem Prinzip der Nachhaltigkeit arbeiten die Waldbesitzer seit rund 300 Jahren. Im Gegensatz zur Weihnachtsbaum-Importware fallen bei den heimischen Weihnachtsbäumen keine langen Transportwege an. Das schont das Klima und überdies sind die heimischen Bäume dadurch meist frischer und länger haltbar. Derzeit ist das Weihnachtsbaumgeschäft in seiner Hochphase. Jährlich werden in Deutschland rund 28 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. 70% der Bäume stammen aus Deutschland, der Rest aus Dänemark und anderen Nachbarländern. 120.000 Produzenten sind deutschlandweit mit der Erzeugung von Weihnachtsbäumen beschäftigt. Außer 100.000 Dauerarbeitsplätzen bietet die Weihnachtsbaum-Produktion auch rund 50.000 Saisonarbeitern einen Arbeitsplatz. Größere Witterungsausfälle gab es im letzten Jahr nicht, so dass die Weihnachtsbaumpreise stabil bleiben dürften. Geringe Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr könnten sich nach ersten Meldungen allerdings aufgrund einer steigenden Nachfrage nach Nordmanntannen ergeben. Am beliebtesten als Weihnachtsbaum ist die Nordmanntanne (Abies normanniana). Sie hat einen Marktanteil von rund 2/3. Ihr folgen die Blaufichte (Picea pungens glauca), die Edeltanne (Abies nobilis) und die gemeine Fichte (Picea abies). Einen noch unbedeutenden Weihnachtsbaum-Marktanteil haben die Douglasie und Kiefer. Sorge bereitet Waldbesitzern und Händlern jedes Jahr wieder der Weihnachtsbaum-Klau. Er verursacht nach vorsichtigen Schätzungen einen rein wirtschaftlichen Schaden in Höhe von 20 Millionen Euro, wobei der ökologische Schaden mancherorts mindestens ebenso hoch sein dürfte. Einen Weihnachtsbaum im Wald ohne Erlaubnis zu schlagen ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl. Unter "Diebesgut" Weihnachten zu feiern dürfte dann auch ein zweifelhaftes Erlebnis sein.

Waldbauernverband NRW


„Modellvorhaben zur Revitalisierung der Wälder 2009“

Waldschutzkalkung im Bereich der FBG-Much

In diesem Jahr waren 353.000 € Bundesmittel für das Modellvorhaben zur Revitalisierung der Wälder zu vergeben. Da der gemeldete Bedarf die zur Verfügung stehenden Mittel bei weitem übertraf, musste eine Auswahl unter den gemeldeten Flächen getroffen werden. Die FBG-Much hatte Anfang des Jahres eine Fläche von 150 ha angemeldet und erhielt hierfür eine Mittelzusage im Mai dieses Jahres. Nun begann für uns die Arbeit. Waldflächen wurden ausgewählt, bevorzugt wurden hier Waldflächen von Mitgliedern der FBG-Much. Die Maßnahme erstreckte sich auf Teile der Gemarkungen Much, Wersch, Bennrath, Markelsbach und Löbach. Flurkarten wurden beschafft und ein Verzeichnis der Waldbesitzer mit Flächenangaben wurde eingerichtet. Eine Menge Arbeit für unseren Vorstand, die dank großer Hilfe sehr gut gemeistert wurde. An dieser Stelle einen besonderen Dank an unseren Bürgermeister Alfred Haas, der uns unbürokratisch und jederzeit geholfen hat, dem Leiter des Bauhofes Kurt Nies und allen Helfern, die wie wir ehrenamtlich tätig waren. Danken möchten wir auch der Bevölkerung der betroffenen Gebiete für ihr Verständnis für diese Aktion!


Vierte Waldschutzkalkung per Hubschrauber in Much

Aus: Much-heute.de

Muchs Wälder werden seit Mitte letzter Woche aus der Luft "bombardiert", allerdings nur zu ihrem Schutz. Schon zum vierten Mal - zuletzt im September 2006 - werden Waldgebiete per Hubschrauber mit Magnesiumkalk bestreut. Dieser soll eine Übersäuerung des Bodens durch negative Umwelteinflüsse ausgleichen.
In diesem Jahr sind Waldflächen auf dem Sommerhausener Rücken, zwischen Roßbruch und Stompen, rund um Berghausen und Wersch, bei Birrenbachshöhe sowie bei Feld an der Reihe. Insgesamt umfaßt die Fläche 150 Hektar, 3 Tonnen Kalk regnen auf jeden Hektar herunter. Eine Fleißarbeit, die der Pilot einer hierauf spezialisierten Firma aus Brandenburg, die neben Kalkungen auch Befliegungen von Stromleitungen durchführt, im Minutentakt bewältigt. Immer wieder setzt der Helikopter mit dem bezeichnenden Kennzeichen "D-HOLZ" einen entleerten Behälter ab und nimmt ohne Pause einen zweiten, zwischenzeitlich von einem Bagger befüllten Behälter auf. So werden auf jeder Flugrunde 600 Kilogramm Kalk auf den Wald ausgebracht. Organisiert hat die Aktion erneut die Forstbetriebsgemeinschaft Much. Anders als bei den drei vorherigen Kalkungen ist die Finanzierung. Während die Waldbesitzer bislang 25 Prozent zu den gewährten Landeszuschüssen zusteuern mußten, wird die Befliegung in diesem Jahr komplett aus Mitteln eines Bundesprogramms bezahlt. Die Forstbetriebsgemeinschaft hatte sich erfolgreich um die Gelder beworben. So ist es auch wenig verwunderlich, daß keiner der Waldbesitzer den Wunsch geäußert hat, daß seine Flächen aus der Kalkung ausgenommen werden, die noch bis Ende der Woche andauern wird. (cs)


Kalk für den Wald: im Minutentakt gedüngt

Am 03.11.2009 erschien der folgende Artikel im Rhein-Sieg-Anzeiger:

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Zum Lesen des Artikels auf das Bild klicken.


Lehrfahrt 2009, Nordheide

Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Much informierten sich jetzt auf einer Zweitagesreise über einige für sie wichtige und interessante Aspekte bei entsprechenden Einrichtungen in der Lüneburger Heide. Sie besuchten die Zapfenpflücker beim Niedersächsischen Forstamt Oerrel sowie die Forstsaatgut-Beratungsstelle.
Am anderen Tag waren Sie zu Gast bei Herrn Norbert Leben , Vorsitzender der FWV Nordheide und Stv. Vorsitzender der AGDW. Bei Undeloh erlebten Sie den Einsatz modernster Forstgeräte und bekamen viele Informationen rund um die Eigenvermarktung.
Den Abschluß bildete am zweite Tag ein Nachmittag in Munster. Während ein Teil der Reisegruppe sich nach dem Mittagessen im Deutschen Panzermuseum umsehen wollte, folgten die anderen gut 20 Frauen und Männer Dietrich Breuer, der ihnen auf dem Weg von der Lili-Marleen-Gruppe über den Marktplatz und den Niedersachsenbrunnen bis zur Wassermühle so einiges über die Geschichte, aber auch die Gegenwart Munsters erzählte.

Nordheide


Waldbauern in NRW unter neuer Führung

Rund dreihundert Waldbesitzer und Forstleute zogen anlässlich der traditionellen Herbsttagung des Waldbauernverbandes NRW e.V. am 4. September 2009 in Werl Bilanz über die Forstpolitik der letzten vier Jahre. Gleichzeitig verabschiedeten sie ihren langjährigen Vorsitzenden Dietrich Graf von Nesselrode.

In seiner Begrüßung informierte der bisherige Vorsitzende Dietrich Graf von Nesselrode die gespannten Zuhörer über die neue Zusammensetzung des Waldbauernvorstandes. Neuer Vorsitzender ist Dr. Philipp Freiherr Heereman aus Hörstel im Kreis Steinfurt. Dem neuen Vorstand gehören ferner an Ferdinand Funke aus Serkenrode als erster und Hans Friedrich Hardt aus Hückeswagen als zweiter stellvertretender Vorsitzender an. Als Beisitzer wurden Beatrix Boekstegers aus Blomberg und Werner Schönenbrücher aus Much neu in den Vorstand aufgenommen. In ihren Vorstandsämtern bestätigt wurden Max Freiherr von Elverfeldt aus Weeze und Karl Josef Stratmann aus Lennestadt. Unter dem Titel “Bilanz eines Jahrzehnts“ folgte die Rede des scheidenden Vorsitzenden. Doch zuvor dankte Graf von Nesselrode dem langjährigen Vorstandmitglied und stellvertre-tenden Vorsitzenden Bertram Welz. Welz sei gleichsam ein "Urgestein" der rheinischen Forstbetriebsgemeinschaften. Mehr als 36 Jahre habe er sich im Vorstand und darüber hinaus in zahlreichen Funktionen für den Privatwald in NRW eingesetzt. Als gebürtiger Rheinländer habe sich Welz, der in dieser Woche seinen 75. Geburtstag begeht, in den 70er Jahren maßgeblich an der Gründung der rheinischen Forstbetriebsgemeinschaften beteiligt. Als Dank für seinen Einsatz verlieh Graf Nesselrode an Bertram Welz die goldene Ehrennadel des Waldbauernverbandes.


Holzdiebstahl!

Seit einiger Zeit häufen sich die Meldungen, dass Stammholz, fertig gespaltenes Brennholz und auch gepoltertes Holz (Abschnitte, Industrie und Papierholz) aus dem Wald entwendet werden!
Die Bäume wurden offensichtlich vor Ort ofenfertig gesägt und gespalten. Zum Abtransport dürfte den dreisten Holzdieben u.a ein blauer Traktor mit Anhänger gedient haben. Die Arbeiten haben sich vermutlich über mehrere Tage hingezogen, auch sonntags.
Wem sind in der letzten Zeit Holzfällarbeiten und Holztransporte im Bereich Kranüchel/Sommerhausen aufgefallen (Sonntags)?


Waldbauern vor ganz neuen Aufgaben

Am 17.4.2009 erschien der folgende Artikel im Rhein-Sieg-Anzeiger:

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Die FBG informiert
(Mitteilungsblatt Much, Woche 16):

Aus gegebenem Anlass weist die FBG Much ihre Mitglieder auf folgendes hin: Alle Holzverkäufe, die durch die Mitglieder dem RFA-RSE (Regionalforstamt Eitorf) vertreten durch den Forstbetriebsbeamten (Förster), übertragen werden, werden durch das RFA-RSE nur vermittelt. Rechtlich findet die Geschäftsbeziehung direkt zwischen Verkäufer/Waldbesitzer und Käufer (Händler/Sägewerk) statt; d. h. bei Unstimmigkeiten in Abrechnungen muss sich direkt an den Käufer gewendet werden. Soweit Vorstand/Geschäftsführung der FBG-Much keine Informationen zu Verkaufabsichten/Durchforstungsmaßnahmen haben, können hier keine Unterstützungen/Beratungen erwartet werden!


Holzdiebstahl auf indisch!

Forstbeamte flüchten vor Stripperinnen!

Indische Diebe haben einen neuen Weg gefunden, um ungehindert Holz aus den Wäldern des Landes stehlen zu können: Nach Angaben der Forstbehörden setzen sie Komplizinnen ein, die im Falle einer Festnahme der Männer beginnen, sich auszuziehen und wie am Spieß zu schreien.
Neu Delhi - "Es ist schwierig, mit diesen Frauen umzugehen", berichtet der Forstbeamte B.K. Singh aus dem östlichen Bundesstaat Jharkhand laut einem Zeitungsbericht. Kürzlich seien bei der Festnahme von drei Holzdieben plötzlich 50 Frauen aus dem Unterholz gekommen, hätten sich die Kleider vom Leib gerissen und laut um Hilfe geschrieen. Die Forstbeamten hätten daraufhin aus Angst vor Ärger mit der Polizei die Flucht ergriffen. Die Behörden wollen sich diese Masche jedoch nicht länger gefallen lassen. Dem Bericht zufolge planen sie den Einsatz weiblicher Waldwächter.


Die FBG MUCH informiert!

Der Landesbetrieb Wald und Holz (Forstamt) führt von Sept. bis Nov. 2009  eine Waldkalkungsmaßnahme im Bereich der Gemeinde Much durch. Diese Maßnahme wird im Rahmen der Revitalisierung der Wälder 2009 zu 100 % durch die Bundesregierung gefördert, so dass keine Kosten für die Waldbesitzer entstehen.

Gekalkt wird im Bereich der Gemeinde Much in den Gemarkungen:
Much, Wersch, Benrath, Löbach, Markelsbach.

Die Kalkungsmaßnahme wird mit einem Hubschrauber durchgeführt. Hierfür sind durchgehende Kalkungsflächen notwendig.
Eine Karte mit den geplanten Flächen hängt im Rathaus aus. Für die Mitglieder der FBG MUCH hat der Vorstand die Formalitäten über-nommen.
Waldbesitzer, die nicht Mitglied in der FGB Much sind und dieser Maßnahme nicht zustimmen möchten, können unter Angabe von Gemarkung, Flur und Parzellen-Nr. ihren Widerspruch schriftlich bei der Geschäftsstelle der FBG MUCH, Oberdorf 86, 53804 Much bis zum 31.08. 2009 bekannt geben.

W. Schönenbrücher, 1. Vorsitzender