Nachrichten

Neue Forsteinrichtung für die FBG-Much

Im Jahre 1998 erhielt die FBG Much eine "Forsteinrichtung". Da diese nicht mehr aktuell ist, wird sie auf Anraten der Forstbehörde im Jahr 2012 erneuert.
Was ist eine Forsteinrichtung und wofür wird sie benötigt?
Die langen Produktionszeiträume in der Forstwirtschaft erfordern auch eine langfristige Planung und Inventur zur Erfassung des Wald-Zustandes und diese Planung für die Zukunft wird in einem Betriebswerk und Bestandesbuch (Revierbuch) zusammengefasst. Die Forsteinrichtung ist also eine "Inventur" des Waldes mit Ermittlung des prozentualen Anteils der einzelnen Baumarten, Altersklassen, Vorrats- und Zuwachsübersicht. Auch Parzellen, Wegenetze, Grenzen, Teiche, Biotope, Naturschutzflächen und dergleichen werden erfasst. Mit Hilfe der Forsteinrichtung kann eine bessere Planung stattfinden, wie z.B. in den nächsten 10 Jahren die Bewirtschaftung erfolgen könnte. Unter Berücksichtigung der oft schwierigen Holzmarktlage kann der zuständige Revierleiter den einzelnen Waldeigentümer gezielt auf seinen Privatwald ansprechen und sinnvolle Maßnahmen und Aktivitäten vorschlagen. Um die Kosten für die Neueinrichtung so gering wie möglich zu halten, sind wir, wie auch bei der Abwicklung der Waldbrand- und Haftpflichtversicherung, auf die Mithilfe eines jeden Waldbesitzers angewiesen. Bitte teilen Sie der FBG alle in Ihrem Besitz befindliche Waldgrundstücke mit, damit wir mit aktuellen Unterlagen zur Erstellung der Forsteinrichtung bzw. zum Versicherungsschutz beitragen können. Fehlende bzw. unvollständige Angaben der Mitglieder müssen für die FBG kostenpflichtig über den Behördenweg beschafft werden.
Meldungen bitte an die: FBG-Much, Oberdorf 86, 53804 Much oder FBG.Much@t-online.de.
Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir auf Grund der vielen Mitglieder keine Bestätigungen versenden und die Unterlagen über die Versicherungen noch nicht vorliegen. Zuerst sollen alle Daten erfasst werden, das weitere kommt später!!!
DANKE!!!!!!
Herzliche Grüße!
Werner Schönenbrücher
Sommerhausen 55a
53804 Much


Neue Waldbrand- und Haftpflichtversicherung

Die FBG hat für alle Mitgliedsflächen eine neue Waldbrand- und eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen.
Wenn z.B. bei Forstarbeiten oder auf Waldwegen etwas passiert, muss der Waldbesitzer mit Schadensansprüchen rechnen. Hier sorgt die Haftpflichtversicherung für private Waldbesitzer mit Leistungen im Schadensfall oder der Abwehr unberechtigter Ansprüche für den entsprechenden Schutz. Der Waldbesitzer kann mithilfe der Entschädigung der Waldbrandversicherung die enormen Verluste nach einem Waldbrand kompensieren. Hier fallen u.a. Kosten für Löscharbeiten, Aufräumung und die waldgesetzlich vorgeschriebene Wiederaufforstung an. Versichert ist dabei der stehende Waldbestand bzw. das bereits geschlagene Holz.
Hierzu ist eine Auflistung der Waldgrundstücke eines jeden Mitgliedes zwingend erforderlich. Helfen Sie uns, der FBG Kosten und Zeit zu sparen, indem Sie uns alle Waldgrundstücke, die in den Versicherungsschutz fallen sollen, schriftlich melden. Die Meldung sollte Name, Angabe zu den Grundstücken (Gemarkung, Parzelle, Stück) und Ihre Unterschrift beinhalten. Zweckmäßig wäre auch die Angabe einer vorhandenen eMail - Adresse und die Telefonnummer.
Meldungen bitte an:
FBG-Much, Oberdorf 86, 53804 Much bzw. an FBG.Much@t-online.de

Bitte beachten Sie, dass nur die uns gemeldeten Grundstücke in den Versicherungsschutz fallen.

Herzliche Grüße!
Werner Schönenbrücher
Sommerhausen 55a
53804 Much


3. Regionaler Waldbericht für NRW erstellt
PEFC-Urkunden versandt

Alle fünf Jahre muss ein Regionaler Waldbericht für Nordrhein-Westfalen erstellt werden, damit die der PEFC-Zertifizierung angeschlossenen Waldbesitzer (FBGn) und Unternehmen auch weiterhin berechtigt sind, das PEFC-Zertikat zu führen. Der letzte Zertifikatszeitraum lief am 9. Juli 2011 aus. Für die Erarbeitung des neuen Waldberichts ist die Regionale PEFC-Arbeitsgruppe Nordrhein-Westfalen e. V. zuständig. Diese hatte den neuen Bericht bereits Anfang dieses Jahres in Auftrag gegeben, hierfür die Entwicklungen von 2006 bis 2010 bewertet, sowie die Ziele für den kommenden 5-Jahreszeitraum erarbeitet. Der Berichtsentwurf wurde Anfang Juli den Mitgliedern der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe, Vertretern von Umweltverbänden sowie dem Zertifizierer (LGA Intercert / TÜV Rheinland) zur Abstimmung vorgelegt. Diese Beteiligungsrunde ist Teil der Systemstabilitat. Der Waldbericht wurde vom Zertifizierer angenommen und von diesem wurde PEFC Deutschland die Versendung der neuen Urkunden empfohlen. Dies ist von PEFC Deutschland bereits im Juli in die Wege geleitet worden, so dass alle Waldbesitzer (FBGn) in Nordrhein-Westfalen ohne Unterbrechung weitere 5 Jahre ihr Holz als "PEFC zertifiziert" vermarkten können.


Lehrfahrt 2011

Bei unserer diesjährigen Lehrfahrt in den Spessart sind 6 Plätze krankheitsbedingt frei geworden.
Mitglieder, die gerne noch an der Fahrt teilnehmen möchten, können sich bei Werner Schönenbrücher (Tel.: 02245/1247) melden.
Wer kennt noch jemanden, der gerne mitfahren möchte????!!!

Wir bitten alle, die sich zur diesjährigen Lehrfahrt am 5. Juli angemeldet haben, pünktlich an den Haltestellen zu sein:
Gasthaus Herrenteich Kreuzkapelle 7.00 Uhr
Bushaltestelle Rewe-Markt Much 7.15 Uhr
Bushaltestelle Wellerscheid 7.30 Uhr


Neue Versicherungen

Die FBG-Much hat für die Mitgliedsflächen eine neue Waldbrandversicherung sowie eine Waldbesitzerhaftpflichtversicherung abgeschlossen. Der Vorstand bzw. die Geschäftsführung wurden auch über einen Versicherungsschutz abgesichert. Die Kosten hierfür werden von der FBG übernommen. In den nächsten Monaten wird hierfür der Vorstand die Waldflächen neu erfassen müssen. Wir bitten jetzt schon um die Mithilfe der Mitglieder.


Zusage zum Pilotprojekt 1

2009 entschied sich der Vorstand der FBG-Much, das Holz seiner Mitglieder eigenständig und somit nicht mehr über den Landesbetrieb Wald und Holz (Forstamt) zu vermarkten.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung war ein Pilotprojekt der damaligen Landesregierung in NRW, die für die interessierten FBGen eine Förderung in Aussicht stellte. Nachdem von unserer Seite alle Bedingungen erfüllt waren, hieß es dann plötzlich, dieses Pilotprojekt sei nur auf das angrenzende Sauerland (Westfalen) bezogen. Der damalige Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt- und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hatte, aus welchem Grund auch immer, neue Grenzen gezogen. Wir haben aber nicht locker gelassen, zahlreiche Gespräche geführt, Schreiben versandt und immer wieder auf unsere Benachteiligung hingewiesen.
Unser letztes Schreiben an den neuen Umweltminister, Herrn Remmel, brachte uns den erhofften Erfolg. Die FBG-Much kann ab sofort am Vermarktungsprojekt (Pilotprojekt1) teilnehmen. Eine Förderung bis Ende 2012 wurde uns vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) zugesagt.
Danke an Herrn Minister Remmel vom Ministerium (MKULNV) und an den Fraktionsvorsitzenden der "Grünen" in Much, Herrn Hartmut Erwin.


Internationales Jahr der Wälder 2011

Forstbetriebsgemeinschaft Much spendet Buchen und Kirschen

Zum "Internationalen Jahr der Wälder" spendete die FBG MUCH der Gemeinde Much 400 Rotbuchen und 100 Kirschen. Zu diesem Zweck stellte die Gemeindeverwaltung eine fast freie Waldfläche im FFH Gebiet des Naafbachtales bereit, die hierdurch in einen naturnahen Laubmischwald umgestaltet und so am Naturschutzgebiet Naafbachtal in eine ökologisch hochwertige Naturwaldparzelle umgewandelt wurde.

Unser Revierförster nutzte seine Erfahrungen und Verbindungen als Ausbilder im Landesbetrieb Wald und Holz und lud etwa 70 Kinder aus Fellbach (Baden Württemberg) und aus Dortmund, die ein Praktikum in der Waldjugendherberge Windeck-Rosbach absolvierten, zur Teilnahme an dieser Pflanzaktion ein.
Am 23. März trafen die Kinder mit Werkzeugen und Verpflegung ausgerüstet im Naafbachtal ein und wurden durch Vertreter der FBG-Much, vom Förster sowie vom Bürgermeister begrüßt.
Unter Anleitung erfahrener Forstleute wurden die Pflanzen in die Erde gebracht und mit Fegeschutzspiralen geschützt. Mit von der Partie war hier auch unser Bürgermeister Alfred Haas, der den jungen Leuten tatkräftig zur Hand ging.
Die Kinder, die kein Pflanzwerkzeug hatten, wurden mit Sägen ausgestattet und führten unter fachlicher Anleitung Ausastungsarbeiten in der Waldparzelle durch.

Zu den Bildern der Pflanzaktion


Internationales Jahr der Wälder 2011

Das Jahr 2011 wird von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Sie wollen damit das Bewusstsein und das Wissen um die Bedeutung und die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Wälder fördern.
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat in Deutschland die Federführung für die nationalen Aktivitäten übernommen und dafür ein Kampagnenbüro bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) eingerichtet, das die Steuerung und Koordination der Dachkampagne wahrnimmt. Schirmherr für das "Internationale Jahr der Wälder" ist Bundespräsident Christian Wulff. Ein besonderer Termin ist der Internationale Tag des Waldes am 21. März 2011: Dieser Tag ist der offizielle Startpunkt für die vielfältigen und medienwirksamen Aktivitäten rund um den Wald.
Über ein Viertel der Gemeindefläche von Much ist bewaldet. Mehr als drei Viertel des Waldes wird von privaten Waldbesitzern bewirtschaftet.
Der Wald in unserer Gemeinde ist nicht nur Lebensraum für eine einzigartige Vielfalt an Tieren und Pflanzen, sondern auch Erholungsraum für Menschen, Rohstoff- und Energiequelle sowie Arbeitsplatz und eine Einkommensmöglichkeit.
Durch die Kohlenstoffspeicherung im Holz und im Boden leistet die nachhaltige Forstwirtschaft einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel. Denn durch die Nutzung bleibt der im Holz gebundene Kohlenstoff weiterhin der Atmosphäre entzogen und der Wald kann durch weitere Holzzuwächse neues klimaschädliches CO² als Kohlenstoff binden und gibt gleichzeitig Sauerstoff zum Atmen ab.
Die Waldbesitzer in der Gemeinde Much betreiben seit Generationen nachhaltige Forstwirtschaft, die nicht nur Rücksicht auf die kommenden Generationen nimmt, sondern auch ökonomische, ökologische und soziale Belange umfassend miteinander vereint und damit den Gesamtnutzen für die Gesellschaft optimiert. Nur so kann der Wald alle seine Leistungen für uns und unsere Kinder auf Dauer bereitstellen, denn Forstwirtschaft schafft Leben.
Ein guter Grund, um sich im Internationalen Jahr der Wälder 2011 noch mehr als bisher mit den bemerkenswerten und auch mit den kaum bekannten Aspekten rund um Wald und Holz zu beschäftigen.

Wsch, FBG-Much


Waldbesitzer bereiten sich auf das Jahr 2011 vor

Anfang November trafen sich ca. 150 Waldbesitzer aus dem gesamten Bundesgebiet in Wernigerode/Harz. "Fit für 2011" lautete das Motto des Bundeskongresses für Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse, zu der das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) eingeladen hatte.
Hierzu zählten auch 4 Waldbesitzer aus Much, die verschiedene Institutionen vertraten:
Paul Ernst Ludwig, FBG-Drabenderhöhe
Helmut Müller, FBG-Much
Andreas Wiese, AXA-Versicherung
Werner Schönenbrücher, Waldbauernverband NRW.

Eröffnet wurde der Kongress durch Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzer (AGDW) und Regierungsdirektor Peter Lohner vom BMELV.

In vier Arbeitskreisen wurden Wünsche für die Förderungen nach 2013 formuliert, Ideen für die Kampagne der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung "Wald 2011" entwickelt, ein Katalog mit möglichen Bildungsangeboten für Führungskräfte (FBG) erstellt und sich mit der Frage beschäftigt, wie das Beratungsangebot für Waldbesitzer verbessert werden kann.

Die Ergebnisse wurden in der Kongresszeitung "Kienspan" veröffentlicht. Die FBG-Much wurde bereits zum 4. Mal vom BMELV zu diesem Kongress eingeladen.

Wernigerode 2010